Landfrauen Wallstadt

Fjorde, Fjelle, Gletscher – Norwegen, Land der Superlative

Der Reisevortrag am 29. Januar 2026 begann mit einer inspirierenden Einführung des Referenten Ulrich Leist, der uns auf seine Entdeckungsreisen durch Norwegen mitnahm. Die Schilderungen von unberührter Natur, imposanten Landschaften und tief verwurzelten Traditionen weckten sofort bei uns Fernweh.

Ein besonderer Höhepunkt seiner Reisen waren die norwegischen Stabkirchen. Von ihnen existieren heute noch 28 Exemplare aus dem Mittelalter, deren Bauzeit sich überwiegend auf 1100 bis 1300 datieren lässt. Die Kirchtürme und Dächer sind reich verziert mit geschnitzten Motiven und erzählen Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. Die Holzkonstruktionen mit Eckpfosten, Holzrahmen und Planken wirken trotz ihres Alters erstaunlich lebendig und kraftvoll, betonte Leist.

Doch Norwegen biete weit mehr als Kultur, erzählte der Referent weiter. Die Natur zeige sich in einer beeindruckenden Vielfalt. Glitzernde Fjorde spiegelten sich in der Landschaft, majestätische Bergketten ragten empor und friedliche Bergseen schimmerten in Blau- und Grüntönen. Wanderwege führten durch grüne Täler. Die Eindrücke reichten von funkelnden Fjorden über grüne Almen bis hin zu schroffen Gletscherlandschaften. Die unberührte Natur und die ruhige Atmosphäre Norwegens blieben ihm nachhaltig im Gedächtnis. Wer Norwegen bereise, so Ulrich Leist, wird schnell von der unberührten Natur und der unvergleichlichen Ruhe begeistert sein. Norwegen überzeuge durch seine landschaftliche Vielfalt, authentische Kultur und bewegende Geschichte.

Die zahlreichen Besucher*innen verbrachten einen kurzweiligen und spannenden Abend.