Beiträge
über unsere durchgeführten Veranstaltungen
Reise nach Thüringen vom 10. – 16. Juni 2017
Passend zum Lutherjahr führte uns unsere diesjährige Reise nach Thüringen. Von unserem Domizil aus – das Leonardo-Hotel in Weimar – führte uns unsere Reise zu vielen geschichtsträchtigen Orten in Thüringen.
Begonnen haben wir in Weimar, das wir zum Teil selbst und auch in Begleitung von Stadtführern erkundeten. Weimar ist ein sehenswertes Städtchen. Hier wurde 1919 die „Weimarer Republik“ begründet. Viele berühmte Persönlichkeiten von Luther über Schiller, Goethe, Johann-Sebastian Bach, Herder, Lucas Cranach d. Ältere und viele mehr lebten hier und haben ihre Spuren hinterlassen. Vom Schlossmuseum über die Stadtkirche St. Peter und Paul (auch Herderkirche genannt), Amalia-Biliothek, Schillerhaus, Goethes Wohnhaus, Bauhaus- und Schlossmuseum gab es viel zu sehen.
Unser nächstes Ziel war die Wartburg. Die gut erhaltene Burg mit der im Lutherjahr gezeigten Ausstellung hat uns alle sehr beeindruckt. Weitere Spuren von Luther und Johann Sebastian Bach konnten wir in Eisenach bei der Stadtführung sehen und bestaunen. Auch Erfurt hat uns mit seinem mittelalterlichen Ambiente auf Anhieb gefallen. Faszinierend der Dom mit der St. Severikirche und die Krämerbrücke sowie die gut erhaltene Altstadt. Die Stadtführerin erzählte uns viel über das frühere Leben in Erfurt und das von der Waidpflanze erzeugte „Blau“, mit dem früher Stoffe gefärbt wurden und dessen Herstellung der Stadt zu Wohlstand und Reichtum verhalf. Mit einem Stadtbummel auf eigene Faust beschlossen wir diesen Tag.
Die Dornburger Schlösser bei Jena waren unser Ziel am 5. Reisetag. Ein einzigartiges Ensemble mit Altem Schloss, Rokokoschloss und Renaissanceschloss verbunden durch die Schlossgärten und mit einem weiten Blick über das Saaletal. Besonders die schönen Gärten dieser Anlage haben uns sehr gut gefallen.
Unser letzter Tag stand zur freien Verfügung. Einige besichtigten das Schloss Belvedere mit seinem schönen Park. Andere bummelten noch einmal durch Weimar oder besuchten die Amalia-Bibliothek. Eine größere Gruppe fuhr zur Gedenkstätte Buchenwald – ein bedrückender Ort, der einen verstummen lässt ob der Grausamkeiten, die hier passiert sind. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp an dem Mahnmal, das weit über das Tal hinweg zu sehen ist.
Mit Thüringen haben wir einen weiteren, schönen und interessanten Teil unseres Landes kennengelernt.
Apfelblüte auf dem Obst- und Spargelhof Bossert
35 interessierte Landfrauen und Gäste fanden sich am Mittwoch-Nachmittag bei Thomas Bossert auf seinem Obst- und Spargelhof im Linsenbühlweg ein. Nach einer kurzen Begrüßung führte uns Herr Bossert durch seinen Betrieb – angefangen mit seiner großen Halle, in der Kühl- und Lagerräume die Äpfel bis in den Juni hinein frisch und knackig halten, über eine Apfelsortiermaschine, die das Sortieren und Richten für den Handel schneller und einfacher macht. Dann ging es hinaus auf die große, 20.000 Apfelbäume umfassende Anlage. Einige Bäume hatten zwar schon abgeblüht, aber es gab durchaus noch genug blühende Bäume zu sehen. Thomas Bossert erklärte uns anschaulich alles Wissenswerte über die Blüte und den Fruchtansatz – auch bei den Birnenbäumen, die ebenfalls auf der Anlage stehen. Von der Blüte bis zur Ernte und der Arbeit danach erörterte uns Herr Bossert alle Arbeitsvorgänge, die erforderlich sind um ein Qualitätsprodukt zu erzeugen. Er erklärte auch, warum es notwendig ist, die Bäume zu spritzen und damit vor Schädlingen und Pilzen zu schützen. Es wies darauf hin, dass gerade bei uns in Deutschland alle Spritzmittel äußerst genau geprüft werden, bevor eine Zulassung erfolgt. Das sollte für Verbraucher ein Hinweis sein, gerade Produkte aus heimischer Landwirtschaft denen aus dem Ausland vorzuziehen. Seine Ausführungen zeigten auch, dass auf der Anlage fast das ganze Jahr über viele Arbeitsgänge zu leisten sind und mit Abschluss der Apfelernte die Hände noch nicht in den Schoss gelegt werden können.
Frau Leyghdt bedankte sich im Namen der Landfrauen für die tolle Führung und die ausführlichen Erläuterungen mit einem Weinpräsent und Thomas Bossert verabschiedete uns mit einer großen Kiste Äpfel, in die jeder kräftig reingreifen durfte.
4. Frauenfrühstück am 18.3.2017
Bereits zum 4. Mal luden die Landfrauen zum Frauenfrühstück ein und in kurzer Zeit waren alle Eintrittskarten verkauft. Pünktlich um 9.30 Uhr füllten 125 gutgelaunte Damen den Saal im Evang. Gemeindehaus. Die wunderschöne Tischdekoration – kleine Hühnchen mit Ei (alle gebastelt von Andrea Hülse), Osterglocken und frühlingsgrüne Servietten und ein großes Ei auf der Bühne, das mit 300 bemalten Eiern behängt war und viele Hühner auf der Bühne hob die Stimmung und ließ das Regenwetter draußen glatt vergessen. Auch das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen und nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Leyghdt wurde ausgelost, welche Tischreihe sich als erstes am Buffet bedienen durfte. Die Damen ließen sich sich die Köstlichkeiten gut schmecken und es blieb auch noch ausreichend Zeit, sich mit seinem Gegenüber oder dem Nachbarn auszutauschen und ein Gläschen Sekt zu genießen.
Im zweiten Teil erwartete die Damen ein Vortrag mit dem Thema „Wendepunkte – mit Veränderungen gut umgehen“. Der Referent, Herr Rolf Brauch vom Bildungshaus Neckarelz, hatte schon nach wenigen Worten die volle Aufmerksamkeit der Damen. Leben ist Veränderung, Leben heißt immer wieder aufbrechen und sich auf Veränderungen einlassen. Anhand vieler Beispiele, angefangen bei Abraham in der Bibel über Archimedes, Goethe, von Hesse bis hin zu Xavier Naidoo, zeigte er auf, dass Veränderungen nicht immer schlecht sein müssen, sondern dass sie helfen gut mit dem Leben zurecht zu kommen und Lebensweisheit vermitteln können. Viele seiner Ausführungen zeigten den Zuhörerinnen, dass sie selbst Ähnliches schon erlebt haben und wie viele von den Ausführungen auch auf sie zutraf. Mit stürmischem Beifall zeigten die Besucherinnen wie gut ihnen die Ausführungen von Herrn Brauch gefallen haben. Der Landfrauenverein Wallstadt bedankte sich mit einem Korb, gefüllt mit Köstlichkeiten aus der Landfrauenküche.
Frau Leyghdt dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen und versprach, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Frauenfrühstück stattfinden wird.
